Seit 1923 für Sie im Einsatz!
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Am 22.06. besuchten uns die Kinder des Kindergartens...

Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Hörmsdorf

 

Die umfangreiche Chronik, welche anlässlich des 90-Jahr-Jubiläums im Jahr 2013 erstellt wurde, kann hier heruntergeladen werden.

Hier finden Sie eine Kurzfassung unserer Geschichte:

Im Mai 1923 erfolgte zunächst die Gründung des Löschzuges Hörmsdorf der Freiwilligen Feuerwehr Eibiswald. Die Gründungsmitglieder dieses Löschzuges waren Franz Deutschmann, Josef Schöninger, Karl Damm, Vinzenz Kronabitter, Josef Deutschmann, Urban Rannegger, Anton Höller, Ferdinand Wirnsberger, Johann Paulitsch, Alois Kainacher, Franz Schweighofer, Anton Strauß und Matthias Knappitsch.

1924 erfolgte, auf Ansuchen der Feuerwehr, der Bau eines Rüsthauses. Bis Jahresende hatte der Löschzug eine Stärke von 31 Mann erreicht und verfügte über einen Mannschaftswagen und einen Spritzenwagen welcher von Pferden gezogen wurde.

Am 6. April erfolgte die Umwandlung  des Löschzuges in eine Freiwillige Orts-Feuerwehr und Rettungsabteilung Hörmsdorf. Ein Jahr später erhielt die Feuerwehr ihre erste Motorspritze und war somit auf dem technisch letzten Stand.

1947 wurde das erste Auto der FF Hörmsdorf feierlich seinen Bestimmungen übergeben. Das Fahrzeug war ein Steyr 380 mit Holzaufbau.

Am 3.September 1950 erfolgte die Einweihung des zweiten Feuerwehrfahrzeuges.

Im Jahr 1953 wurde eine neue Motorspritze angekauft und drei weitere Jahre später erfolgte der Kauf eines neuen Rüstfahrzeuges.

Im selben Jahr brach am 16. Februar bei Schrei ein Brand aus, bei dem die Feuerwehr 20 Stunden im Einsatz stand und wegen der Kälte von minus 25 Grad von anderen Wehren nicht unterstützt werden konnte. Ein Feuerwehrmann erlitt bei diesem Einsatz Verbrennungen. Dies stellt einen der größten und langwierigsten Einsätze in der Geschichte unserer Feuerwehr dar.

1960 erfolgte die Neuanschaffung eines Fahrzeuges der Marke Opel Blitz.

1970 wurde ein VW Mannschaftswagen angeschafft und zwei Jahre später wurde dann eine neue Motorpumpe in Dienst gestellt.

Im Jahr 1976 erhielt die Feuerwehr ein neues KLF-A auf einem Land Rover Fahrgestell.

1978 wurde der Ankauf eines gebrauchten Tankwagen der Marke Borgward von der FF Eibiswald beschlossen und 1980 wurde ein VW Bus als MTF in den Dienst gestellt. 1986 wurde der Borgward ausgeschieden, da er leider bei einer Einsatzfahrt seinen Dienst beendete, und somit 1987 durch ein neues Tanklöschfahrzeug 2000 der Marke Steyr ersetzt werden musste.

Aufgrund des technischen Fortschritts und dem damit verbundenen größeren Platzaufwand für die  Gerätschaften musste das Rüsthaus in den Jahren 1950, 1961, 1978 und 1987 mehrmals umgebaut und vergrößert werden. Da das weitere ausbauen des alten Rüsthauses nicht mehr möglich war wurde die Entscheidung getroffen ein neues Rüsthaus zu bauen. Da von Bürgermeister Ing. Karl Schober aus finanziellen Gründen eine Mehrfachnutzung angestrebt wurde entstand in einer Bauzeit von zwei Jahren von 1997 bis 1999 das Mehrzweckgebäude in Hörmsdorf, das dem neuesten Stand der Technik entspricht.

Am 4. und 5. Juni 1999 wurde dieses Gebäude feierlich seinen Bestimmungen übergeben.

Für den Bau des Rüsthauses und die Segnung wurden von den Kameraden ca. 4000 freiwillige Arbeitsstunden erbracht.

Im April 2003 konnten wir unser neues MTFA in Dienst stellen. Da das alte MTF sehr reparaturanfällig geworden war, musste eine Lösung gefunden werden. Des weiteren stand kurz darauf die Neuanschaffung des KLFA an, also war auch die Feuerwehr an einer günstigen Lösung interessiert, welche auch sofort gefunden war.

Der Schulbusunternehmer Karl Kiefer war in Begriff einen vier Jahre alten VW Transporter gegen einen neuen auszutauschen. Auf Anfrage der Feuerwehr war dieser sofort bereit uns dieses Fahrzeug zu veräußern.

Da die Kilometerleistung des alten MTF lediglich 40 000 km in 20 Jahren betrug, war der etwas höhere Kilometerstand des Fahrzeuges zu vernachlässigen.

Natürlich waren auch die Gemeinde Pitschgau, welche sich mit 73% der Kosten am Fahrzeug beteiligte, sowie die Gemeinde Großradl, welche mit 27% beteiligt war, von dieser Lösung leicht zu überzeugen.

Die Feuerwehr konnte somit ein "neues" MTFA in Dienst stellen, und dies zu weitaus geringeren Kosten, als ein neues Fahrzeug!

Im Jahre 2006 konnte die Feuerwehr, nach langer Planung, ein neues Kleinlöschfahrzeug der Marke Land Rover Defender in Dienst stellen und somit das 30 Jahre alte KLF ausscheiden.

Anfang 2015 konnte man einen weiteren Meilenstein setzen. Nach langer Planung konnte das neue Tanklöschfahrzeug 1000/200 in Dienst gestellt werden. Das bisherige Tanklöschfahrzeug 2000 konnte somit nach 28 Jahren im Dienst unserer Feuerwehr ausgeschieden und an die kroatische Feuerwehr Sveti Juraj verkauft werden.

Mit dem neuen Fahrzeug konnte einsatzaktisch und technisch einiges an Mehrwert gewonnen werden. Neben der umfangreichen und zum Teil gänzlich neuen Ausrüstung, sowohl im Bereich Branddienst, aber auch im Bereich Technik, stellt wohl die Gruppenkabine den größten Mehrwert dar. Von nun an ist es möglich, dass der Atemschutztrupp sich bereits auf der Anfahrt ausrüstet bzw. mit dem ersten Fahrzeug bereits eine Gruppe vor Ort ist und so die Hilfeleistung effektiver und effizienter erfolgen kann.

Das TLFA 1000 verfügt zwar nur mehr über 1600 l Löschwasser, dies wird allerdings durch neue Löschtechniken und Löschmittelzusätze mehr als kompensiert. So ist ein Schaummitteltank verbaut, welcher 150 l Netzmittelzusatz fasst und 50 l AFFF-Schaummittel beinhaltet. Im Bereich Technik konnte mit vielen neuen Gerätschaften, unter anderem für die Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen, aufgerüstet werden.

 

Die Kommandanten von 1923 bis Heute:

1923 - 1936       Franz Deutschmann, vlg. Schrei

1936 - 1945       Josef Lebenbauer

1945 - 1953       Franz Kronabitter, vlg. Hiaslbauer

1953 - 1977       Vinzenz Kronabitter sen.

1977 - 1989       Franz Kronabitter, vlg. Hiaslbauer

1989 - 1995       Vinzenz Kronabitter

1995 - 2007       Franz Lampl

2007 - 2012       Gerhard Reiterer

seit 2012            Dipl.-Ing. (FH) Hans Jürgen Ferlitsch