2-Tages-Übung 2019 der Feuerwehrjugend

Bereits um 07.00 Uhr morgens traten unsere Jugendlichen am 03.08. zur diesjährigen Zwei-Tages-Übung an. Gleich drei neue Feuerwehrmitglieder konnten wir dabei begrüßen. Insgesamt zehn Teilnehmer waren heuer dabei und konnten wieder zwei lehrreiche und kameradschaftliche Tage bei der Feuerwehr verbringen.

Nach der Gerätekunde an den Fahrzeugen kam es gegen neun Uhr schon zum ersten Übungseinsatz: Eine vermisste Person. Diese wurde rasch aufgefunden und fachgerecht gerettet. Danach ging es weiter mit der theoretrischen Schulung zur Brandbekämpfug durch HBI Hans Jürgen Ferlitsch udn OBI Hans-Jürgen Novak. Dabei wurden die Grundlagen zum brennen und löschen eingehend behandelt und mit Experimenten untermauert.

Eine eingeklemmte Person galt es dann schließlich noch vor dem Mittagessen zu retten. Mittels Hebekissen konnte die mit der Hand unter einem Bagger eingeklemmte rasch befreit werden. Nach dem Mittagessen ging es zum praktischen Teil der Entstehungsbrandbekämpfung. Löschdecke und unterschiedlichste Feuerlöscher konnten bei verschiedenen Brandarten auf einer Brandsimulationsanlage ausprobiert werden.

Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person beschäftigte die Jugendlichen dann noch vor dem Abendessen. Hier konnte jeder einmal selbst mit dem hydraulischen Rettungsgerät, natürlich unter fachgerechter Anleitung, das zerlegen eines PKW ausprobieren. Die Abendgestaltung am Sportplatz fiel leider dem Regen zum Opfer, bei Gegrilltem verbrachte man daher am Abend ein paar kameradschaftliche Stunden im Rüsthaus.

Kurz nach der Nachtruhe kam es dann noch zu einem Übunsgeinsatz, ein Holzstapelbrand, der aber relativ rasch gelöscht werden konnte. Um halb sechs Uhr morgens ging es dann weiter mit einer Tierrettung, dieses musste von einem Baum geholt werden. Die Tierauswahl, ein Rehbock, war zwar etwas befremdlich, umso mehr freuto man sich dann aber auf das Frühstück, welches uns dankenswerterweise von der Familie vlg. Pichlenz zubereitet wurde und wirklich keine Wünsche offen lies.

Der Vormittag war bestimmt vom Teambewerb, in Zweierteams musste man den Rettungszylinder des hydraulischen Rettungsgerätes auf eine vorgegebene Länge möglichst genau ausfahren, Leinenbeutelzielwerfen, Schlauchkegeln, ein rohes Ei mit dem hydraulischen Kombirettungsgerät greifen und transportieren und zuletzt Tennisbälle mit der Kübelspritze von Verkehrsleitkegeln runterspritzen.

Unterbrochen wurde man von einem weiteren Übungsbrandeinsatz. Eine Gartenhütte in Hörmsdorf stand in Flammen, bei dieser Übung konnten die Abläufe eines solchen Brandeinsatzes, vom Aufbau der ersten Löschleitung, bis hin zur Zubringleitung von einem Hydranten und der Vornahme weiterer Löschleitungen alles ausprobiert werden.

Nach dem Mittagessen folgte schon der letzte Übungseinsatz des Tages, ein Forstunfall. Zwar war die Person dabei nicht eingeklemmt, es galt für unsere jungen Kameraden aber den Patienten möglichst schonend mittels Spineboard aus dem unwegsamen Gelände zu retten.

Zwar sollte danach noch das letzte Spiel des Teambewerbes stattfinden, allerdings war dies durch einen echten Einsatz bei einer Tierrettung, zu welchem man gegen 15.15 Uhr telefonisch alarmiert wurde, nicht möglich. So blieb nur mehr die Reinigung der Fahrzeuge und Gerätschaften und die Abschlusskundgebung, bei welcher auch die Sigere des Bewerbes verkündet wurden, der erste Platz ging dabei ex aequo an zwei Teams.

Jugendbeauftragte Jennifer Novak bedankte sich abschließend bei allen Teilnehmern und Mitwirkenden, die eine solche umfangreiche Übung erst möglich machen. Die Jugend bedankte sich auch bei ihrer Jugendbeauftragten für die Organisation dieser lehrreichen zwei Tage. Gegen 17.30 Uhr war die 2-Tages-Übung 2019 dann Geschichte.