Neue Atemschutzgeräte in Dienst gestellt

Mit dem Ankauf und der Übernahme neuer Atemschutzgeräte konnte nach den Helmen nun die zweite für 2019 geplante Investition in die Sicherheit unserer Einsatzkräfte abgeschlossen werden.

Am Nachmittag des 15.05. übernahmen Kommandant HBI Hans Jürgen Ferlitsch und Atemschutzbeauftragter Marcel Krampl an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark die neuen Pressluftatemschutzgeräte der Firma Interspiro. Die bisher verwendeten Geräte hatten mit 18 Jahren bereits ihre Lebensdauer erreicht und konnten somit ausgetauscht werden. Bei den neuen Geräten handelt es sich um den Typ QS II der Firma Interspiro mit Überdrucksystem sowie integriertem Haltegurt.

Die neuen Geräte bieten gegenüber den bisher verwendeten gleich mehrere Sicherheitsvorteile: Durch einen ständigen leichten Überdruck in der Atemmaske wird ein eindringen von Schadstoffen in die Maske bei kleinen Leckagen vermindert. Natürlich kommt es dabei zu einem größeren Luftverlust, der Atemschutzgeräteträger hat aber die Möglichkeit den Rückzug rasch und weniger beeinträchtigt anzutreten. Mit dem  im Gerät integrierten Haltegurt werden unter anderem Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen erleichtert, es ist keine zusätzliche Ausrüstung wie etwa ein Feuerwehrgurt zum Sichern mehr erforderlich.

Darüber hinaus sind die Geräte wesentlich ergonomischer zu tragen und sorgen so dafür, dass der Geräteträger bei seiner körperlich an sich schon sehr anspruchsvollen Arbeit etwas weniger durch das Gewicht des Atemschutzgerätes belastet wird. Nicht zuletzt sorgen das Einflaschensystem und die fix an den Lungenautomaten angeschlossenen Atemmaske für eine geringere Fehleranfälligkeit bei der Inbetriebnahme.

Alles in allem ist damit die Anschaffung mit Gesamtkosten, inklusive Umbauten an Fahrzeugen und Zubehör, von rund € 9.000,-- mehr als gerechtfertigt, neben der Förderung seitens des Landesfeuerwehrverbandes werden dafür Mittel der Gemeinde in Höhe von € 2.800,-- und aus unserer Wehrkasse ebenso in der Höhe von € 2.800,-- in die Hand genommen.

Noch am Abend des 15.05. wurden bis auf einen alle Atemschutzgeräteträger unserer Wehr eingeschult und hatten Gelegenheit, die Geräte auf Herz und Nieren zu testen, sodass im Einsatzfall die Handgriffe sitzen. Gegen 20.00 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft des Atemschutzes wieder an die Bereichsalarmzentrale gemeldet werden.