Brandsimulationscontainerübung

Am 30. April und 01. Mai 2007 war wiedereinmal ein gasbefeuerter Brandsimulationscontainer beim Feuerwehreinsatzzentrum Deutschlandsberg stationiert, in welchem die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren die Gelegnheit haben unter fast realen Bedingungen zu üben.

Es gilt dabei die Gefahren, die auf die Kameraden im Innenagriff lauern zu erkennen und sich bestmöglich davor zu schützen.

Auch ein Trupp unserer Wehr nahm am 01.05.2007 an diesem Training teil. In dem Container, der vom Dach aus bestiegen wird, gilt es zuerst einen Stiegenbrand zu löschen. Dannach muss ein Gashahn geschlossen und eine Sicherung in einem Verteilerkasten ausgeschalten werden.

Die nächste Station führt die Feuerwehrmänner zu zwei sich im Brandgeschehen befindlichen Gasflaschen, die es zu kühlen gilt und welche in weiterer Folge abgedreht werden müssen.

Ict diese Aufgabe erfolgreich erledigt, muss ein Zimmerbrand gelöscht werden, wobei es hier bei der Türöffnung besonders die Gefahr eines Flash-overs, einer Rauchgasdurchzündung, die den Männern das Leben kosten könnte, zu beseitigen gilt.

Zu aller letzt muss noch ein Fettbrand gelöscht werden. Dies geschieht, da brennendes Fett beim Löschen mit Wasser explodiert, durch ersticken des Feuers, in dem der Deckel des Topfs geschlossen wird.

Natürlich können den Atemschutzträgern vom Leitstand aus auch Fallen gestellt werden, wie das Abschneiden des Rückzugsweges, welche der Trupp erkennen und bekämpfen sollte.

Alles in allem war es für unseren eingesetzten Trupp wieder ein lehrreiches und auch anstrengendes Training, welches hoffentlich bald wiederholt werden kann.

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