Gefahrgutunfall mit strahlendem Material

Einen Verkehrsunfall mit strahlendem Material mussten unsere Kameraden bei der Gesamtübung am 20.10.2012 bewältigen.

Bei der Ankunft stellte die Einsatzleiterin fest, dass das Fahrzeug laut Kennzeichnung radioaktives Material transportiert, wie es etwa beim Transport von Röntgengeräten für Schweißnähte der Fall sein kann.

Umgehend wurde eine 60 m Absperrzone eingerichtet und ein Atemschutztrupp ausgerüstet um den Fahrer so rasch wie möglich aus der Gefahrenzone zu retten. Parallel dazu wurde der Strahlenschutzstützpunkt Wies angefordert, der nach der Menschenrettung die weiteren Maßnahmen setzte und das Fahrzeug nach austretender Radioaktivität abspürte.

Der Atemschutztrupp, der die Menschenrettung durchgeführt hatte wurde, nach Anleitung der Wieser Kameraden, in einer behelfsmäßigen Dekontaminationsstraße gereinigt und die Ausrüstung entsprechend versorgt.

Nach der abschließenden Bergung des Unfallfahrzeuges rückten die beiden Feuerwehren ins Rüsthaus Hörmsdorf zur Übungsnachbesprechung ein.

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