Hochwassereinsätze am 23. und 24.11.2013

Die angekündigten Regenmengen sorgten am 23. und 24.11. im gesamten Bezirk Deutschlandsberg für zahlreiche Feuerwehreinsätze. Auch unsere Feuerwehr musste in diesen zwei Tagen drei mal ausrücken.

Nach der Branddienstleistungsprüfung am 23.11. wurden die Kameraden im Rüsthaus persönlich kontaktiert und gebeten einen Keller, in den bereits Wasser eindrang, zu sichern. Nach Erkundung durch Kommandant HBI Hans Jürgen Ferlitsch rückten die zehn im Rüsthaus anwesenden Kameraden aus und füllten Sandsäcke bei einem Eibiswalder Bauunternehmer. Mit diesem wurde, aufgrund der angekündigten Wasermengen, bereits im Vorfeld geklärt, dass die umliegenden Feuerwehren den Sand für eventuelle Sandsackfüllungen entnehmen können. In weiterer Folge wurde das Einfahrtstor des betroffenen Gebäudes gesichert. Nach rund einer Stunde war dieser Einsatz gegen 21.45 Uhr beendet.

Kurz nach Mitternacht wurde unser Kommandant von der FF Eibiswald um Hilfeleistung mit dem Nasssauger in Aibl gebeten. Drei Kameraden rückten um 00.15 Uhr aus und unterstützten vor Ort die Bewohner, die bereits mit mehreren Nassaugern gegen das Wasser kämpften. Da aber immer mehr Wasser eindrang, mussten die Arbeiten beendet werden, da den Wassermaßen nicht mehr nachzukommen war. Es wurden von der FF Eibiswald Tauchpumpen stationiert, welche den Wasserpegel im Keller gering halten sollten. Gegen 02.30 Uhr war dieser Einsatz beendet.

Am Nachmittag des 24.11. wurde unser Kommandant abermals von einer Privatperson über einen überfluteten Keller informiert. Fünf Kameraden rückten mit TLF und MTF aus und mussten vor Ort feststellen, dass nicht nur der Keller bereits über einen halben Meter unter Wasser stand, sondern, dass sich auch ein Ölfilm im Öltankraum gebildet hatte. Während in den restlichen Räumen mit Tauchpumpen begonnen wurde das Wasser abzusaugen, wurde im Tankraum Ölbindemittel aufgebracht und abgeschöpft. In weiterer Folge konnte auch das Wasser im Tankraum abgepumpt und das Restwasser mit dem Nasssauger abgesaugt werden. Nach fast fünf Stunden konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.

Den abschließenden Einsatz hatte unsere Feuerwehr im eigenen Haus, im Keller des Rüsthauses war das Wasser bereits rund 5 cm hoch gestiegen, dieses wurde ebenfalls mit dem Nasssauger abgesaugt. Um 20.00 Uhr konnten zwei ereignisreiche Tage beendet werden.

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