07.03.2026

Kombinierte Atemschutz- und MRAS-Übung

Eine besondere Einsatzübung absolvierte am Samstag, den 07.03. eine Gruppe von zehn Kameraden im Rahmen einer kombinierten Atemschutz- und MRAS-Übung (Menschenrettung und Absturzsicherung).

Zu Beginn der Übung stand eine kurze Wiederholung der Knotenkunde am Programm. Dabei wurden wichtige Knoten und Sicherungstechniken aufgefrischt, die insbesondere bei Einsätzen im Bereich der Absturzsicherung und bei Rettungsmaßnahmen aus Höhen eine zentrale Rolle spielen.

Im Anschluss folgte eine realitätsnahe Einsatzübung. Übungsannahme war ein Brandereignis in einem Gebäude mit starker Rauchentwicklung. Eine Person galt im Obergeschoss als verletzt und eingeschlossen, zudem war der reguläre Rückzugsweg für den eingesetzten Atemschutztrupp durch die Rauchentwicklung abgeschnitten. Die Mannschaft musste daher rasch einen zweiten Rettungsweg über Leitern herstellen und die Rettung über den Balkon vorbereiten.

Die verletzte Person wurde schließlich mittels Korbtrage über eine Leiter schonend aus dem Obergeschoss gerettet. Auch ein laut Übungsannahme ausgefallener Atemschutzgeräteträger wurde über diesen Weg gerettet.

Ziel der Übung war es, das Zusammenspiel zwischen Atemschutz und MRAS, die sichere Handhabung der Ausrüstung sowie die Abläufe bei der Menschenrettung über alternative Rettungswege zu trainieren. Auch die Wichtigkeit der Herstellung eines zweiten Rettungsweges bei Atemschutzeinsätzen in höhergelegenen Stockwerken sollte damit den eingesetzten Kameraden nähergebracht werden. Schließlich befindet sich der Atemschutztrupp in lebensfeindlicher Umgebung und muss auch bei abgeschnittenem Rückzugsweg schnell ein sicherer Rettungsweg zur Verfügung stehen.

Nach rund zwei Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden und die Mannschaft zog eine positive Bilanz über den wichtigen Ausbildungsabend.