18.03.2026

Realitätsnahe Atemschutzübung mit neuen Rauchschildern

Eine intensive Atemschutzübung absolvierte kürzlich ein Trupp der Freiwilligen Feuerwehr Hörmsdorf. Im Mittelpunkt stand dabei die Menschenrettung aus einem verrauchten Gebäude unter möglichst realistischen Bedingungen.

Erstmals kamen bei dieser Übung Rauchsimulationsschilder zum Einsatz. Diese speziellen Sichtbehinderungsschilder simulieren stark eingeschränkte Sichtverhältnisse, wie sie bei Brandeinsätzen in verrauchten Räumen auftreten. Gleichzeitig ermöglichen sie es dem Ausbilder, den eingesetzten Trupp jederzeit zu begleiten und das Vorgehen unmittelbar zu beobachten sowie gezielt zu korrigieren.

Nach dem Ausrüsten und der Einsatzvorbereitung ging der Atemschutztrupp unter erschwerten Bedingungen in das Gebäude vor. Dabei wurden typische Einsatzabläufe trainiert, wie das Kühlen der Rauchgase, das Anbringen des Rauchvorhanges zur Verhinderung einer Ausbreitung des giftigen Brandrauches, das strukturierte Absuchen von Räumen, das richtige Vorgehen im Trupp sowie die Orientierung bei nahezu null Sicht.

Im weiteren Verlauf der Übung konnte eine vermisste Person lokalisiert und gerettet werden. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der sicheren und koordinierten Durchführung der Menschenrettung unter Atemschutz.

Abschließend wurde auch die Brandbekämpfung im Außenbereich beübt, um das Zusammenspiel zwischen Innenangriff und Löschmaßnahmen zu festigen.

Die Übung zeigte, wie wichtig realitätsnahe Trainingsbedingungen für den Einsatzerfolg sind. Durch den Einsatz der neuen Rauchsimulationsschilder konnte die Ausbildungsqualität weiter gesteigert und ein zusätzlicher Sicherheitsgewinn für zukünftige Einsätze erzielt werden.