
Schneebrucheinsätze - Teil 2
Zum ersten Einsatz rückten zwölf Mitglieder mit Kleinlösch- und Tanklöschfahrzeug aus und konnten den Baum rasch von der Straße entfernen. Weiter ging es auf die Petarhöhe, wo ein zuvor gefährlich in die Straße ragender Ast wenige Meter vor dem Tanklöschfahrzeug auf die Straße stürzte - dies zeigte, wie gefährlich die Lage war. Der Ast wurde rasch von der Straße entfernt, bevor man beim Einrücken wieder von einem in die Straße ragenden Baum in Feisternitz aufgehalten wurde. Nach Rücksprache mit den Besitzern wurde dieser unter Zuhilfenahme einer Steckleiter und einer Arbeitsleine, um keine weiteren Schäden zu verursachen, entfernt.
Während man auf dem Rückweg ins Rüsthaus kleinere in die Fahrbahn ragende Äste entfernte kam per Funk der nächste Einsatz. In Hörmsdorf lagen diesmal mehrere Bäume über eine Straße durch ein kurzes Waldstück. Wieder eine gefährliche Situation, dennoch wurde angesichts der Verkehrslage für die Bewohner, von der zweiten Seite wäre die Zufahrt nur über eine steile Straße möglich gewesen, der Einsatz rasch abgearbeitet. Währenddessen wurde die Umgebung im Auge behalten, um im Fall weiterer umstürzender Bäume die Einsatzstelle rasch verlassen zu können. Das Kleinlöschfahrzeug wurde von der zweiten Seite zur Einsatzstelle beordert hatte jedoch auf dem Weg dorthin bereits mit kleineren Einsatzstellen zu tun. Hilfe bekamen unsere Einsatzkräfte diesmal auch vom Bauhofteam der Marktgemeinde Eibiswald, welches ebenfalls seit den Morgenstunden mit allen Kräften im Einsatz stand, um die Straßen so gut es der Lage entsprechend möglich war, befahrbar zu halten.
Inzwischen waren weitere zwei KameradInnen nachgerückt, sodass nun 14 Einsatzkräfte unterwegs waren. Der Einsatzleiter rückte mit seiner Melderin zu weiteren Einsatzstellen aus, um diese zu erkunden, bevor die Löschgruppen koordiniert wurden. In Feisternitz war der Ast eines Baumes auf eine isolierte Stromzuleitung zu einem Haus gebrochen. Die Gruppe des Tanklöschfahrzeuges arbeitete diese Einsatzstelle ab und forderte dazu die Hilfe des Schweren Rüstfahrzeuges der FF Eibiswald mit dem Kran und Arbeitskorb an. In Hörmsdorf wurde die Gruppe des Kleinlöschfahrzeuges zu einem größeren, in luftiger Höhe abgebrochenen, aber dort auch hängen gebliebenen Ast geschickt. Da dieser auf die Straße zu stürzen drohte, wurde diese gesperrt. Mit etwas Geschick, der Motorsäge und einer Arbeitsleine konnte dieser schließlich zu Boden befördert und die Gefahr so beseitigt werden.
Einige kleinere Schadstellen wurden inzwischen vom Einsatzleiter und seiner Melderin auf den Erkundungsfahrten ebenso selbst beseitigt. Kurz vor Mittag folgte die Versorgung im Rüsthaus, da keine weiteren Einsätze anstanden. Da es zu keinen weiteren Alarmierungen kam, wurde die Einsatzbereitschaft im Rüsthaus schließlich gegen 12.00 Uhr aufgehoben.
Insgesamt standen 18 Kameradinnen und Kameraden von 04.18 Uhr bis Mittag im Einsatz und arbeiteten acht größere und etliche kleinere Einsätze ab. Danke auch an das Bauhofteam der Marktgemeinde Eibiswald und den gesamten Räumdienst, welche viele umgestürzte Bäume während der Schneeräumarbeiten selbst entfernten und sicher an der Grenze ihrer Kapazitäten versuchte die Straßenverhältnisse einigermaßen fahrbar zu halten.











