
Wirtschaftsgebäudebrand in Aibl - 14 Pferde gerettet, Besitzer schwer verletzt
Bereits beim Eintreffen stand der Stall großteils in Brand. Der Besitzer hatte das Feuer bemerkt und selbst erste Lösch- und Rettungsversuche unternommen. Dabei erlitt er schwere Verbrennungen und wurde nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz mit Notarztbegleitung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich 14 Pferde im Stall, die vom Besitzer zum Teil bereits befreit werden konnten. Ein Atemschutztrupp unserer Feuerwehr ging zur Tierrettung in das stark verrauchte Gebäude vor, während ein Trupp der FF Eibiswald die ersten Löschmaßnahmen setzte. In enger Zusammenarbeit mit den eingesetzten Kräften und einem Tierarzt gelang es, sämtliche Tiere rechtzeitig ins Freie zu bringen. Alle 14 Pferde konnten gerettet werden.
Die Mannschaft unseres Mannschaftstransportfahrzeuges übernahm die Verkehrsregelung im Bereich der Einsatzstelle (wechselseitige Anhaltung) und errichtete den Atemschutzsammelplatz. Die Besatzung des Kleinlöschfahrzeuges unterstützte die Löscharbeiten im Innen- und Außenangriff.
Zur Unterstützung rückten zusätzlich das Einsatzleitfahrzeug der Freiwillige Feuerwehr Wildbach sowie das Wechselladefahrzeug mit dem Wechselaufbau Atemschutz der Betriebsfeuerwehr Magna aus. Aufgrund der Lage erfolgte ein Nachalarm für die Freiwillige Feuerwehr Oberhaag, die Freiwillige Feuerwehr St. Oswald ob Eibiswald sowie die Freiwillige Feuerwehr Wies.
Durch das koordinierte Vorgehen aller eingesetzten Kräfte konnte eine Ausbreitung des Brandes auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Nach rund zwei Stunden konnte "Brand aus" gegeben werden. Die ortszuständige Feuerwehr Eibiswald verblieb zur Brandwache an der Einsatzstelle.
Insgesamt standen 111 Feuerwehrmitglieder mit 21 Fahrzeugen im Einsatz. Auch Polizei und Rotes Kreuz waren vor Ort. Unsere Feuerwehr war mit 18 Mitgliedern im Einsatz und rückte gegen 01:00 Uhr wieder ins Rüsthaus ein. Ein unglaublich intensives Einsatzwochenende, beginnend mit der Fahrzeugbergung am Donnerstagabend, den Schneeeinsätzen am Freitag und dem Brandeinsatz Freitagnacht fand damit Samstagnacht seine Fortsetzung.








