Rüsthausumbau abgeschlossen

Nachdem 2014 die Räume im Obergeschoss unseres Rüsthauses übernommen und zu einem Bereitschaftsraum, Büro und einer Bekleidungskammer umgebaut wurden und Mitte 2015 die Startwerkstätte übernommen und zu einem Lager und zu einer Werkstätte umgebaut wurde, konnte nun mit Anfang 2017 der Umbau der bisherigen für die Feuerwehr bestehenden Räumlichkeiten, mit der dringend notwendigen Vergrößerung des Umkleideraumes, der Adaptierung des bisherigen Lagers zu einem Wasch- und Atemschutzraum und der damit einhergehenden Anpassung des Kommandoraums sowie dem Einbau eines Sanitärraumes abgeschlossen werden.

1.015 Stunden leisteten unsere Kameradinnen und Kameraden von 28.11.2016 bis 12.02.2017 für diesen groß angelegten Umbau, womit das Projekt fast zur Gänze in Eigenleistung durchgeführt werden konnte und so der Gemeinde viel Geld ersparte, dennoch schlugen sich Kosten von mehr als € 50.000,- zu Buche, die größtenteils durch Landesförderungen abgedeckt werden konnten. Rechnet man die Eigenleistung noch hinzu, so hat der Umbau einen Wert von rund € 80.000,-!

Eine Zwischenwand musste rausgestemmt werden, eine Tür versetzt werden, eine neue Tür eingebaut werden, Fliesen wurden rausgestemmt, eine Wand neu aufgestellt, alles verputzt, nicht zuletzt die Elektroinstallation erforderte viel Arbeit, musste doch fast alles neu verlegt werden. Viele Waser- und Heizungsinstallationen waren neu zu machen, eine Zwischendecke musste neu eingebaut werden und die Einrichtungs- und Putzarbeiten wurden ohnehin selbst durchgeführt, nur ein kleiner Auszug aus den Arbeiten, die uns die letzten Monate beschäftigten.


Dem Fleiß unserer Kameraden sei Dank, verfügen wir nun über einen unserer Größe entsprechenden Umkleideraum, einen adaptierten Kommandoraum, der unseren Anforderungen gerecht wird, einen Atemschutz- und Waschraum, der nunmehr mit einer professionellen Waschmaschine und einem Wäschetrockner allen Feuerwehren der Gemeinde für die Reinigung und Pflege der Schutzausrüstung zur Verfügung steht und einen Sanitärraum mit Dusche. Weiters verfügen wir jetzt, dem aktuellen technischen Stand entsprechend, etwa über Alarmmonitore in der Fahrzeughalle, die nach einer Alarmierung sofort alle wichtigen Infos für den Einsatz und eine Karte mit der Einsatzadresse anzeigen und eine unabhängige Spannungsversorgung, die Notlichter, Telefonanlage usw. für mindestens drei Stunden nach einem Stromausfall versorgt über fast alles, was für die jederzeitige Einsatzbereitschaft, auch im Katastrophenfall notwendig ist. Eine Stromversorgung des Rüsthauses über Notstromaggregat war vorher schon möglich, jetzt ist auch das Ausrücken bei einem kurzfristigen Stromausfall so gut wie ohne Verzögerung möglich.

Nebenbei wurden auch noch auf dem Stiegenpodest zum Mehrzwecksaal und zu unseren Büroräumlichkeiten Vitrinen aufgestellt, in denen zukünftig historisch wertvolle Ausrüstungsgegenstände unserer Feuerwehr ausgestellt werden.

Der Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden, die unter der Federführung unseres Kommandantstellvertreters OBI Hans-Jürgen Novak diesen Umbau ehrenamtlich und damit unentgeltlich möglich machten!

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